Modalpartikeln Test
Eine Frage nach der anderen, die Zeit läuft. Die Lösungen bleiben wie in der Prüfung verdeckt: Am Ende siehst du alle mit Erklärung. Mit 60 % ist das Thema abgeschlossen.
Test beendet
Auswertung nach Regeln
Jede Frage gehört zu einer Regel. Hier siehst du, wo du Punkte verloren hast.
Lösungen und Erklärungen
Jede richtige Antwort mit Begründung. Deine Fehler stehen in der Wiederholung.
13 Fragen, von leicht bis schwer
Wähl eine Antwort und drück «Weiter». Du kannst zurückgehen und ändern. Was leer bleibt, zählt als falsch.
Du bittest jemanden um Hilfe und willst die Bitte weicher machen: Kannst du mir helfen?
Du beginnst ein Gespräch und willst nicht wie im Verhör klingen: Was machst du ?
Hast du keine Zeit? — , ich habe Zeit.
Dein Freund geht nicht ans Telefon. Du vermutest etwas: Er ist im Urlaub.
Du zeigst deine Überraschung ganz sanft: Das ist teuer!
Du korrigierst dein Gegenüber ganz sanft: Das weißt du .
Was macht das „mal“ im Satz Komm mal her!?
Welche Antwort passt? Was klingt HÄRTER als die Variante ohne Partikel?
Was bringt „eigentlich“ ins Gespräch? — Was machst du eigentlich beruflich?
Bist du müde? — Welche Antwort passt, wenn du „nein“ meinst?
Partikeln (zum Beispiel denn, mal, doch) ändern die Grundbedeutung eines Satzes komplett.
Du bittest freundlich, dass jemand herschaut. Schau her.
Bilde den Satz (Erinnerung mit leichtem Vorwurf): Das habe ich dir gesagt!
Tipp die Teile an und bau den Satz
Richtige Reihenfolge
Die Regeln in drei Zeilen
Das ganze Thema steht auf einer eigenen Seite. Hier ist nur der Kern, den du für den Test brauchst.
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mal macht aus dem Befehl eine Bitte
mal macht den Befehl weicher: Komm mal her! Das ist wie „bitte, komm kurz zu mir“. Man hört es in fast jeder Alltagsbitte.
Kannst du mir mal helfen?
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denn macht aus der Frage ein Gespräch
denn gibt der Frage einen neugierigen Ton und nimmt das Verhör weg: Was machst du denn? Die Konjunktion denn (weil) wird gleich geschrieben, hat aber eine andere Aufgabe.
Was machst du denn?
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doch hat drei Aufgaben
① Widerspruch bei einer verneinten Frage: Hast du keine Zeit? — Doch! ② Erinnerung: Das weißt du doch. ③ Ermunterung: Komm doch mit!
Doch, ich habe Zeit.
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wohl und ja geben Ton
wohl ist eine Vermutung: Er ist wohl im Urlaub (vermutlich). ja drückt Überraschung oder gemeinsames Wissen aus: Das ist ja teuer!
Er ist wohl im Urlaub.
Oft verwechselt
Hier passieren die typischen Fehler. Die schweren Fragen kommen genau von hier.
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Hast du keine Zeit? — Ja, ich habe Zeit.
Doch, ich habe Zeit.
Einen Widerspruch bei einer verneinten Frage gibst du mit doch; ja bleibt hier unklar.
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Die Partikel wörtlich nehmen (mal = einmal)
Eine Partikel trägt Ton, keine Bedeutung.
mal heißt hier nicht „einmal“; es gibt dem Satz den Ton „ganz locker, bitte“. Es überträgt ein Gefühl, keine Übersetzung.
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Was machst du? (im Gespräch, ganz nüchtern)
Was machst du denn?
Eine Frage ohne Partikel kann wie ein Verhör klingen; denn gibt einen neugierigen Ton.
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Bist du müde? — Doch.
Bist du müde? — Ja. / Nein.
doch ist nur der Widerspruch zu einer VERNEINTEN Frage; auf eine positive Frage antwortest du direkt.