Genau
Thementest · A2

Adjektivdeklination Test

22Fragen
13Minuten
60 %Bestehensgrenze

Eine Frage nach der anderen, die Zeit läuft. Die Lösungen bleiben wie in der Prüfung verdeckt: Am Ende siehst du alle mit Erklärung. Mit 60 % ist das Thema abgeschlossen.

Thementest

22 Fragen, von leicht bis schwer

Wähl eine Antwort und drück «Weiter». Du kannst zurückgehen und ändern. Was leer bleibt, zählt als falsch.

Das ist Wein. (gut · maskulin)

ein guter. ein ist im Nominativ maskulin leer, deshalb trägt das Adjektiv das Signal (-r). Verwechsle das nicht mit der gute Wein: Dort trägt der Artikel das Signal.

Ich trinke Kaffee. (kalt · ohne Artikel)

kalten. Kein Artikel → das Adjektiv bekommt die Endung des Artikels. Der Artikel im Akkusativ maskulin ist den, also kalten.

Der Wein ist .

gut – keine Endung. Steht das Adjektiv nach dem Verb, bekommt es nie eine Endung. Die Tabellen gelten nur, wenn das Adjektiv VOR dem Nomen steht.

Ich helfe Mann. (der · alt)

dem alten. Im Dativ trägt der Artikel das Signal, das Adjektiv entspannt → -en. Alle vier Dativ-Zeilen haben -en.

Welcher Satzteil ist richtig?

ein großer, alter Baum. Beschreiben zwei Adjektive dasselbe Nomen, bekommen beide dieselbe Endung. Eines bleibt nicht ohne Endung zurück.

Wir essen Brot. (frisch · ohne Artikel · Neutrum)

frisches. Kein Artikel → das Adjektiv übernimmt das -s von das. Im Neutrum ist der Akkusativ gleich wie der Nominativ.

Frau wartet draußen. (die · jung)

Die junge. Eines der fünf -e-Felder nach dem bestimmten Artikel: die drei Nominativ-Formen im Singular (der · die · das) und Feminin und Neutrum im Akkusativ. Alles andere ist -en.

Ich kaufe Auto. (ein · neu)

ein neues. ein ist auch im Nominativ und Akkusativ Neutrum leer – wieder trägt das Adjektiv das Signal (-s). Das sind die drei Felder, in denen ein leer bleibt: Nominativ maskulin, Nominativ Neutrum, Akkusativ Neutrum.

Sie hat Haare. (lang · Plural · ohne Artikel)

lange. Akkusativ Plural ohne Artikel: Der Artikel wäre die, das Adjektiv übernimmt sein -e. Der Plural ohne Artikel ist sehr häufig – gute Freunde · alte Bücher.

Ich wohne in Wohnung. (eine · klein)

einer kleinen. in zeigt hier den Ort an → Dativ. Im Dativ ist ein nicht mehr leer (einer), es trägt das Signal, und das Adjektiv entspannt → -en.

Der Film war sehr . (interessant)

interessant – keine Endung. Das Adjektiv steht nach sein, also nicht vor einem Nomen. Auch mit sehr dazwischen ändert sich nichts.

Er trägt Hemd. (das · weiß)

das weiße. Akkusativ Neutrum mit bestimmtem Artikel: -e. Im Neutrum sehen Nominativ und Akkusativ immer gleich aus – du lernst eine Form und hast zwei Felder.

Mit Auto fahren wir. (mein · alt)

meinem alten. mein · dein · kein gehören alle in dieselbe Gruppe wie ein – sie folgen derselben Tabelle. mit verlangt den Dativ, im Dativ trägt der Artikel das Signal → das Adjektiv hat -en.

Ich habe Zeit. (viel)

viel – keine Endung. viel und wenig bekommen vor Nomen im Singular, die man nicht zählen kann, keine Endung: viel Zeit · viel Geld · wenig Glück. Im Plural bekommen sie eine: viele Bücher · wenige Leute.

Kinder spielen draußen. (die · klein)

Die kleinen. Der Plural mit bestimmtem Artikel hat in jedem Kasus -en. Singular und Plural werden oft verwechselt: das kleine Kind, aber die kleinen Kinder.

Guten Tag! – Woher kommt hier das -en?

Akkusativ maskulin ohne Artikel. Der Gruß ist eigentlich ein verkürzter Satz: Ich wünsche Ihnen einen guten Tag. Der Artikel im Akkusativ maskulin ist den, das Adjektiv übernimmt sein -n. Aus demselben Grund heißt es Guten Morgen · Gute Nacht – das letzte Wort ist feminin, deshalb -e.

Das ist Idee. (eine · gut)

eine gute. In der ein-Gruppe trägt das Adjektiv nur in drei Feldern die Last; Feminin gehört nicht dazu. eine zeigt sein Signal schon mit -e, das Adjektiv entspannt.

Ich möchte Bier. (ein · kalt)

ein kaltes. Die Falle liegt im Akkusativ: Bei einem Maskulinum hieße es einen kalten, aber das Bier ist Neutrum, und im Neutrum ändert der Akkusativ nichts. Erst das Genus klären, dann in die Tabelle schauen.

Warum wandert das -r zwischen der gute Wein und ein guter Wein?

Das Signal steht nur einmal. Das ist die ganze Logik der Tabelle. der sagt schon „maskulin, Nominativ“, das Adjektiv muss es nicht wiederholen. ein sagt nichts – dann spricht das Adjektiv.

Wann bekommt ein Adjektiv nie eine Endung?

Wenn es nach dem Verb steht. Der Wein ist gut. · Der Wein schmeckt gut. – Das Adjektiv beschreibt kein Nomen, es gehört zum Prädikat. Die Tabelle mit 48 Feldern gilt nur in der Reihenfolge „Adjektiv + Nomen“. Wer das weiß, hat schon die Hälfte des Themas verstanden.

Wenn vor einem Nomen kein Artikel (der, die, das) steht, bekommt das Adjektiv keine Endung.

Falsch. Ohne Artikel gilt die starke Deklination: Das Adjektiv übernimmt die Endung, die der Artikel getragen hätte (z. B. kalter Kaffee).

Bilde einen Satz im Präsens: ich · das alte Auto · verkaufen

Tipp die Teile an und bau den Satz

Mit bestimmtem Artikel (das) im Akkusativ Neutrum bekommt das Adjektiv nur -e (das alte Auto).
Kurzregeln

Die Regeln in drei Zeilen

Das ganze Thema steht auf einer eigenen Seite. Hier ist nur der Kern, den du für den Test brauchst.

  1. Frag zuerst: Wer trägt das Signal?

    Der Buchstabe für Kasus und Genus steht einmal. Trägt der Artikel ihn, entspannt das Adjektiv. Trägt der Artikel ihn nicht, übernimmt das Adjektiv die Last.

    der gute Wein ↔ ein guter Wein

  2. Nach der gibt es nur zwei Endungen

    Nach dem bestimmten Artikel hat das Adjektiv entweder -e oder -en. Fünf Felder haben -e, die anderen elf haben -en. Dativ und Genitiv haben immer -en.

    der gute · die gute · das gute · den guten

  3. Ohne Artikel übernimmt das Adjektiv die Endung des Artikels

    Gibt es gar keinen Artikel, bekommt das Adjektiv den letzten Buchstaben des Artikels: der → -er · das → -es · die → -e · den → -en.

    kalter Kaffee · frisches Brot · gute Milch

Stolperfallen

Oft verwechselt

Hier passieren die typischen Fehler. Die schweren Fragen kommen genau von hier.

  • ein gute Wein

    ein guter Wein

    ein ist im Nominativ maskulin leer – das Signal ist nicht sichtbar. Deshalb trägt das Adjektiv das -r.

  • Der Wein ist guter.

    Der Wein ist gut.

    Das Adjektiv steht nicht vor dem Nomen, sondern nach dem Verb. Dort bekommt es nie eine Endung – die Tabelle gilt gar nicht.

  • Ich trinke kalter Kaffee.

    Ich trinke kalten Kaffee.

    Es gibt keinen Artikel, also bekommt das Adjektiv die Endung des Artikels – und hier ist der Kasus Akkusativ: den → kalten.

  • ein großer, alte Baum

    ein großer, alter Baum

    Beschreiben zwei Adjektive dasselbe Nomen, bekommen beide dieselbe Endung. Eines bleibt nicht zurück.