Futur I Test
Eine Frage nach der anderen, die Zeit läuft. Die Lösungen bleiben wie in der Prüfung verdeckt: Am Ende siehst du alle mit Erklärung. Mit 60 % ist das Thema abgeschlossen.
Test beendet
Auswertung nach Regeln
Jede Frage gehört zu einer Regel. Hier siehst du, wo du Punkte verloren hast.
Lösungen und Erklärungen
Jede richtige Antwort mit Begründung. Deine Fehler stehen in der Wiederholung.
13 Fragen, von leicht bis schwer
Wähl eine Antwort und drück «Weiter». Du kannst zurückgehen und ändern. Was leer bleibt, zählt als falsch.
Welcher Satz klingt im Alltag natürlich, wenn du über morgen sprichst?
Wo ist Ali? — Er wird im Büro sein. Was sagt dieser Satz?
Er wird . (Beruf: Er beginnt eine Ausbildung und wird bald Mediziner.)
Er wird krank sein.
Welcher Satz ist eine Vermutung über die Vergangenheit (Er hat es wahrscheinlich vergessen)?
Ich hoffe, dass er morgen .
Welcher Satz ist ein richtiges Futur I? (Ziel: Wir lösen das Problem.)
Ihr euch freuen.
Er wird gefragt. Was sagt dieser Satz?
Du wirst jetzt sofort schlafen! – Welchen Ton hat dieser Satz?
Morgen ich werde lernen.
Er morgen kommen.
Bilde einen Satz im Futur I: nach Berlin · wir · fahren · im Urlaub
Tipp die Teile an und bau den Satz
Richtige Reihenfolge
Die Regeln in drei Zeilen
Das ganze Thema steht auf einer eigenen Seite. Hier ist nur der Kern, den du für den Test brauchst.
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Mit Zeitangabe reicht das Präsens
Steht im Satz ein Zeitwort (morgen · später · bald · nächste Woche), dann steckt die Zukunft schon darin. Im Alltag sprechen Deutsche im Präsens. Nimm werden + Infinitiv für Vermutungen, Versprechen und offizielle Ansagen – mit einem Wort wie „sofort“ wird dasselbe Muster zu einem harten Befehl.
Morgen gehe ich zum Arzt. · Ich werde dich anrufen.
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Konjugiertes werden an zweiter Stelle, Infinitiv am Ende
Der Aufbau ist genau wie bei den Modalverben, und werden ist unregelmäßig: ich werde · du wirst · er wird · wir werden · ihr werdet · sie werden. Im Nebensatz ändert sich die Reihenfolge: Das konjugierte werden rutscht ans Ende, der Infinitiv steht direkt davor.
Wir werden das Problem lösen. · …, dass er kommen wird.
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wird heißt oft „wahrscheinlich“
Die Bedeutung bestimmt das Wort danach: Infinitiv → Zukunft oder Vermutung, Nomen oder Adjektiv → „werden“ im Sinn von „etwas werden“, Partizip II → Passiv. Meistens ist das Muster eine Vermutung über jetzt, nicht über die Zukunft; wohl · wahrscheinlich · sicher machen das eindeutig. Dieselbe Vermutung über die Vergangenheit heißt Futur II – auf B1 reicht es, sie zu erkennen.
Er wird wohl krank sein. · Er wird Arzt. · Er wird gefragt.
Oft verwechselt
Hier passieren die typischen Fehler. Die schweren Fragen kommen genau von hier.
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Morgen werde ich einkaufen gehen.
Morgen gehe ich einkaufen.
Grammatisch ist das nicht falsch, aber es klingt schwer und künstlich – so sprechen Deutsche nicht. Viele setzen werden in jeden Satz über die Zukunft; mit morgen im Satz reicht das Präsens.
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Ihr werden euch freuen.
Ihr werdet euch freuen.
werden ist unregelmäßig. Die Form werden gehört zu wir und sie/Sie; für ihr brauchst du werdet.
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…, dass er morgen wird kommen.
…, dass er morgen kommen wird.
Die Reihenfolge des Hauptsatzes wird in den Nebensatz übernommen. Nach dass rutscht das konjugierte Verb ganz ans Ende, der Infinitiv steht direkt davor.
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Er wird gefragt. (= „Er wird fragen.“)
Er wird fragen. (= „Er wird fragen.“)
Beide Sätze sind richtiges Deutsch – falsch ist die Lesart. Ein Partizip II am Ende bildet nicht die Zukunft, sondern das Passiv: Er wird gefragt = „Jemand fragt ihn.“ Für die Zukunft brauchst du den Infinitiv.