Genau
Thementest · A1

Possessivpronomen · mein · dein · sein Test

13Fragen
8Minuten
60 %Bestehensgrenze

Eine Frage nach der anderen, die Zeit läuft. Die Lösungen bleiben wie in der Prüfung verdeckt: Am Ende siehst du alle mit Erklärung. Mit 60 % ist das Thema abgeschlossen.

Thementest

13 Fragen, von leicht bis schwer

Wähl eine Antwort und drück «Weiter». Du kannst zurückgehen und ändern. Was leer bleibt, zählt als falsch.

Das ist Ali. Frau heißt Ayşe.

Seine. Der Besitzer ist Ali (männlich) → sein; die Frau ist feminin, deshalb -e.

Sie sucht Mantel. (der Mantel)

ihren. Der Besitzer ist weiblich → ihr; das Objekt ist maskulin und im Akkusativ → -en.

Ich sehe Mutter.

meine. Im Akkusativ ändert sich nur das Maskulinum; das Femininum bleibt wie im Nominativ.

Wir fahren mit Kindern.

unseren Kindern. mit verlangt den Dativ; im Dativ Plural bekommt das Possessivpronomen -en und das Nomen -n.

Welche Schreibweise ist richtig?

eure Mutter. Bei einem femininen Nomen bekommt euer eine Endung, das innere e fällt weg. euren steht nie bei einem femininen Nomen.

Du sprichst einen Fahrgast formell an („Sie“) und fragst nach dem Ticket. Was sagst du?

Ihr – das formelle Possessivpronomen schreibt man auch mitten im Satz groß; euer ist der informelle Plural.

Hund heißt Rex. (wir)

der Hund ist maskulin und Subjekt: Das Possessivpronomen bleibt ohne Endung – unser Hund. unsere gilt für Feminin/Plural.

Ich suche Schlüssel. (ich · der Schlüssel)

Das Gesuchte ist das Objekt: Der Akkusativ Maskulinum bekommt -en – meinen Schlüssel. Possessivpronomen werden wie ein dekliniert.

Was ist der Unterschied zwischen sein und ihr?

Das Geschlecht des Besitzers entscheidet: Alis Frau ist seine Frau, Ayşes Mann ist ihr Mann. Das Geschlecht des Besitztums bestimmt nur die ENDUNG.

Welcher Satz ist richtig?

das Buch ist neutral und im Nominativ: Das Possessivpronomen bleibt ohne Endung – dein Buch.

Der Satz „Das ist Ali. Ihre Frau heißt Ayşe.“ ist richtig.

Falsch. Der Besitzer ist männlich (Ali), deshalb muss es seine heißen. Die Endung kommt vom femininen Nomen: seine Frau.

Sie sucht Mantel. (Besitzerin: sie · der Mantel)

ihren. Die Besitzerin ist weiblich, deshalb ihr; der Mantel ist maskulin im Akkusativ, deshalb -en.

Bilde einen Satz im Präsens: ich · suchen · der Schlüssel (mein)

Tipp die Teile an und bau den Satz

der Schlüssel ist das Objekt, deshalb bekommt es die Endung des Akkusativs Maskulinum: meinen.
Kurzregeln

Die Regeln in drei Zeilen

Das ganze Thema steht auf einer eigenen Seite. Hier ist nur der Kern, den du für den Test brauchst.

  1. Der Besitzer bestimmt das Wort, das Nomen die Endung

    Zwei getrennte Fragen: WER ist der Besitzer (mein/dein/sein/ihr…) und welches Geschlecht/welchen Kasus hat das Nomen (Endung). Wer beides vermischt, macht den Fehler sein/ihr.

    seine Frau · ihr Mann

  2. Deklination wie ein

    Possessivpronomen gehören zur ein-Familie: Nominativ Maskulinum/Neutrum ohne Endung (mein Buch), Feminin/Plural -e (meine Mutter), Akkusativ Maskulinum -en (meinen Schlüssel).

    Ich suche meinen Schlüssel.

  3. Das e von euer fällt weg

    Mit Endung wird euer → eure · euren: eure Mutter („euere“ ist selten und veraltet).

    eure Mutter

  4. Formelles Possessivpronomen: Ihr, immer groß

    Ihr Ticket, bitte. – das Possessivpronomen zur höflichen Anrede Sie. Kleines ihr heißt „von ihr“ oder „von ihnen“.

    Ihr Ticket, bitte.

Stolperfallen

Oft verwechselt

Hier passieren die typischen Fehler. Die schweren Fragen kommen genau von hier.

  • Das ist Ali. Ihre Frau heißt Ayşe.

    Seine Frau heißt Ayşe.

    Der Besitzer ist männlich: sein. Die Endung kommt vom femininen Nomen: seine.

  • Sie sucht ihr Mantel.

    Sie sucht ihren Mantel.

    der Mantel ist maskulin und Objekt: -en.

  • euer Mutter

    eure Mutter

    Bei einem femininen Nomen bekommt euer eine Endung und verliert sein inneres e: eure.

  • ihr Ticket, bitte (formelle Anrede, klein geschrieben)

    Ihr Ticket, bitte.

    Das höfliche Possessivpronomen schreibt man immer groß.