Verb + Präposition Test
Eine Frage nach der anderen, die Zeit läuft. Die Lösungen bleiben wie in der Prüfung verdeckt: Am Ende siehst du alle mit Erklärung. Mit 60 % ist das Thema abgeschlossen.
Test beendet
Auswertung nach Regeln
Jede Frage gehört zu einer Regel. Hier siehst du, wo du Punkte verloren hast.
Lösungen und Erklärungen
Jede richtige Antwort mit Begründung. Deine Fehler stehen in der Wiederholung.
13 Fragen, von leicht bis schwer
Wähl eine Antwort und drück «Weiter». Du kannst zurückgehen und ändern. Was leer bleibt, zählt als falsch.
Ich warte dich.
Ich freue mich deinen Brief. (Der Brief ist schon da.)
denkst du? (Gemeint ist eine Sache.)
Ich nehme dem Kurs teil.
Ich habe Angst der Prüfung.
Wer kümmert sich die Katze?
wartest du? — Auf meinen Bruder.
Fußball? Ja, ich interessiere mich sehr . (Sache: Fußball)
Wann fangt ihr dem Projekt an?
Ich erinnere mich an Sommer in Italien.
Ich warte für dich.
Ich interessiere mich das.
Bilde einen Satz mit dem Verb danken: Jemand hat dir geholfen, und du bedankst dich.
Tipp die Teile an und bau den Satz
Richtige Reihenfolge
Die Regeln in drei Zeilen
Das ganze Thema steht auf einer eigenen Seite. Hier ist nur der Kern, den du für den Test brauchst.
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Lerne das Verb mit seiner Präposition
Die Präposition kann man nicht aus der Bedeutung ableiten, sie gehört fest zum Verb. Schreibe das Verb nie allein ins Heft, sondern mit Präposition und Fall in drei Kästchen.
warten auf + Akk · träumen von + Dat
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Die Präposition legt den Fall fest
Die Unterscheidung wo/wohin aus A1 gilt hier nicht, weil die Präposition keinen Ort mehr zeigt. über steht immer, auf fast immer mit dem Akkusativ; mit · von · zu · bei · nach · vor stehen immer mit dem Dativ.
sprechen über das Problem · träumen von einem Haus
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„an“ hat zwei Fälle
Je nach Verb hat an zwei Fälle: Akkusativ bei Verben der gedanklichen Richtung, Dativ bei Verben des „Dabeiseins“.
denken an dich · teilnehmen an dem Kurs
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Bei Sachen verschmelzen
Ist das Objekt eine Sache oder eine Situation, sagt man nicht auf was oder auf es: Die Frage verschmilzt mit wo(r)-, die Antwort mit da(r)-. Das -r- kommt nur dazwischen, wenn die Präposition mit einem Vokal beginnt.
Worauf wartest du? — Darauf.
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Bei Personen keine Verschmelzung
Ist das Objekt eine Person, benutzt man die verschmolzene Form nicht; Präposition und Fragewort stehen getrennt. Wenn du das richtig machst, klingt dein Deutsch sofort nach B1.
Auf wen wartest du? — Auf ihn.
Oft verwechselt
Hier passieren die typischen Fehler. Die schweren Fragen kommen genau von hier.
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Ich warte für dich.
Ich warte auf dich.
Wörtlich aus anderen Sprachen übersetzt klingt „für“ logisch. Aber die Präposition kommt nicht aus der Bedeutung: warten hat die Präposition auf und verlangt den Akkusativ.
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Das Geschenk ist schon da. Ich freue mich darauf.
Das Geschenk ist schon da. Ich freue mich darüber.
sich freuen auf ist kein falsches Muster – aber es passt nur, wenn man sich auf etwas freut, das noch nicht passiert ist: Ich freue mich auf den Urlaub. Ist das Geschenk schon da, bezieht sich die Freude auf etwas Vergangenes, und die Präposition heißt über: Ich freue mich über dein Geschenk. Der Fehler liegt also nicht bei der Präposition, sondern bei der Zeit: Etwas, das schon passiert ist, kann man nicht mit auf ausdrücken.
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Ich habe Angst von der Prüfung.
Ich habe Angst vor der Prüfung.
Manche denken bei „Angst“ zuerst an von. Das feste Muster ist aber Angst haben vor + Dativ; die Frage heißt Wovor hast du Angst?
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Ich nehme an den Kurs teil.
Ich nehme an dem Kurs teil.
an hat je nach Verb zwei Fälle (das häufigste Beispiel; auch auf und in teilen sich manchmal): denken an verlangt den Akkusativ, teilnehmen an den Dativ. Es reicht nicht, die Präposition zu kennen; notiere den Fall gleich mit dem Verb.
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Ich interessiere mich für es.
Ich interessiere mich dafür.
Ist das Objekt keine Person, sondern eine Sache oder ein Thema, sagt man nicht für es: da(r)- + Präposition verschmilzt zu einem Wort. Das -r- kommt nur dazwischen, wenn die Präposition mit einem Vokal beginnt: darauf, aber dafür.