Genau
Thementest · A1

Das Verb wollen Test

13Fragen
8Minuten
60 %Bestehensgrenze

Eine Frage nach der anderen, die Zeit läuft. Die Lösungen bleiben wie in der Prüfung verdeckt: Am Ende siehst du alle mit Erklärung. Mit 60 % ist das Thema abgeschlossen.

Thementest

13 Fragen, von leicht bis schwer

Wähl eine Antwort und drück «Weiter». Du kannst zurückgehen und ändern. Was leer bleibt, zählt als falsch.

Ziel: nach Hause. Was sagst du über ihn? (Verb: wollen)

Er will. Bei Modalverben ist die Form von er/sie/es gleich wie bei ich und bekommt keine Endung.

Du bestellst im Café einen Kaffee. Welcher Satz passt?

möchte. Bei einer Bestellung ist der Ton wichtig: will klingt wie ein Befehl, und mag bedeutet „gern haben“ – das ist keine Bestellung.

Ich will morgen .

arbeiten. Nach einem Modalverb bleibt das zweite Verb ein Infinitiv, und es steht kein zu.

Du fragst einen Freund, ob er mitkommen will. (Verb: wollen)

Willst du. Die Form für du ist willst. In der Frage steht das Verb am Anfang.

Du willst heute nicht arbeiten. Welcher Satz mit wollen ist richtig?

nicht steht vor dem Infinitiv. Das Verneinungswort steht direkt vor dem Infinitiv am Satzende.

Du hast dich entschieden: Dein Berufsziel ist Ärztin. Welcher Satz passt?

Ich will Ärztin werden. Es geht um ein Ziel und einen Entschluss → wollen ist das richtige Verb. Der Infinitiv wird nicht konjugiert und hat kein zu.

Du bietest einem Gast höflich etwas zu trinken an. Welcher Satz passt?

Möchten Sie. Bei einem Angebot klingt wollen direkter und weniger höflich. Mögen Sie… bedeutet dagegen „gern haben“.

ihr am Samstag kommen?

Die Form für ihr ist wollt. Singular: ich/er will, du willst.

Welcher Satz passt im Café zur Bedienung?

will ist grammatisch richtig, klingt aber wie ein Kind, das etwas fordert. Die Sprache der Bestellung ist möchte + bitte.

Welcher Satz ist richtig?

Nach dem Fragewort steht das Verb an zweiter Stelle (willst) und der Infinitiv am Ende (machen) – das Gerüst eines Modalsatzes ändert sich nicht.

Der Satz „Ich wille nach Berlin.“ ist richtig.

Falsch. Bei Modalverben bekommt die Form von ich keine Endung: Es muss Ich will heißen.

Was du werden?

willst. Das Modalverb wollen ist unregelmäßig. Bei du ändert sich der Stammvokal, und es heißt willst.

Bilde einen Satz im Präsens: morgen · arbeiten · wollen · ich

Tipp die Teile an und bau den Satz

Das konjugierte Modalverb steht an zweiter Stelle, das Hauptverb (arbeiten) steht als Infinitiv ganz am Ende.
Kurzregeln

Die Regeln in drei Zeilen

Das ganze Thema steht auf einer eigenen Seite. Hier ist nur der Kern, den du für den Test brauchst.

  1. wollen = dein eigener Entschluss

    Starker, klarer Wunsch: Ich will Ärztin werden. Die Sprache von Plänen und Zielen.

    Er will nach Hause gehen.

  2. Beim Bestellen: möchte

    will klingt am Tisch wie ein Kind, das etwas fordert. Die Sprache des Services ist möchte + bitte.

    Ich möchte einen Kaffee, bitte.

  3. Konjugation: will/willst

    ich/er will · du willst · wir/sie wollen · ihr wollt – ohne Umlaut, genau wie sollen.

    Willst du mitkommen?

  4. Das Satzgerüst bleibt gleich

    Modalverb an zweiter Stelle, Infinitiv am Ende: Was willst du heute machen?

    Ich will heute nicht arbeiten.

Stolperfallen

Oft verwechselt

Hier passieren die typischen Fehler. Die schweren Fragen kommen genau von hier.

  • Ich will einen Kaffee. (zur Bedienung)

    Ich möchte einen Kaffee, bitte.

    Die Grammatik stimmt, der Ton nicht – eine Bestellung verlangt möchte.

  • Du willt mitkommen?

    Willst du mitkommen?

    du → willst. Die Frage beginnt mit dem Verb.

  • Ich will morgen arbeite.

    Ich will morgen arbeiten.

    Nach dem Modalverb steht der Infinitiv.

  • Er will Arzt sein. (gemeint: den Beruf anstreben)

    Er will Arzt werden.

    Den Weg in einen Beruf beschreibst du mit werden. Die Form mit sein bedeutet auf B1 „behaupten“.