Genau
Thementest · A1

Fragesätze Test

13Fragen
8Minuten
60 %Bestehensgrenze

Eine Frage nach der anderen, die Zeit läuft. Die Lösungen bleiben wie in der Prüfung verdeckt: Am Ende siehst du alle mit Erklärung. Mit 60 % ist das Thema abgeschlossen.

Thementest

13 Fragen, von leicht bis schwer

Wähl eine Antwort und drück «Weiter». Du kannst zurückgehen und ändern. Was leer bleibt, zählt als falsch.

Du fragst nach dem Wohnort. →

Wo wohnst du? Nach dem Fragewort kommt das Verb, das Subjekt rutscht auf Position drei.

Du fragst nach dem Ziel der Urlaubsreise. →

Wohin – es gibt eine Bewegung, also fragst du nach der Richtung. wo fragt nach dem Ort, woher nach der Herkunft.

— Hast du keinen Hunger? — , ich habe Hunger!

Doch. Du widersprichst einer verneinten Frage. Dafür gibt es im Deutschen ein eigenes Wort.

Du fragst nach der Person, der du hilfst. →

Wem. helfen verlangt den Dativ, deshalb steht auch das Fragewort im Dativ.

Du willst wissen, wann dich jemand anruft. →

Wann rufst du mich an? Bei trennbaren Verben geht die Vorsilbe ans Satzende.

Du fragst nach der Anzahl der Geschwister. →

Wie viele – bei zählbaren Nomen steht die Pluralform.

Wie bildet man eine Ja/Nein-Frage? Du willst wissen, ob jemand mitkommt.

Ohne Fragewort rückt das Verb an den Anfang: Kommst du? Die Betonung eines Aussagesatzes macht in der Schrift noch keine Frage.

Du fragst nach dem Preis. →

Fragewort + Verb + Subjekt: Was kostet das? Das Verb bleibt auf Position zwei.

warum · wie · woher – welches Wort fragt nach der Herkunft?

Die drei Richtungswörter: wo Ort · wohin Ziel · woher Herkunft. Woher kommst du? ist die erste Frage, die man lernt.

Du fragst nach dem Besitzer einer Tasche. →

gehören verlangt den Dativ, deshalb steht das Fragepronomen im Dativ: wem. (Wessen Tasche ist das? ist auch eine richtige Alternative.)

Der Satz „Wo du wohnst?“ ist ein richtiger Fragesatz, um nach dem Wohnort zu fragen.

Falsch. Direkt nach dem Fragewort (wo) muss das Verb (wohnst) stehen: Wo wohnst du?.

— Kommst du nicht mit? — , ich komme!

Doch. Damit widerspricht man einer verneinten Frage und antwortet positiv.

Bilde eine Ja/Nein-Frage: du · in Berlin · wohnen

Tipp die Teile an und bau den Satz

In Ja/Nein-Fragen steht das Verb ganz am Anfang.
Kurzregeln

Die Regeln in drei Zeilen

Das ganze Thema steht auf einer eigenen Seite. Hier ist nur der Kern, den du für den Test brauchst.

  1. W-Frage: Fragewort + Verb + Subjekt

    Wo wohnst du? · Was kostet das? – das Verb bleibt auf Position zwei.

    Wo wohnst du?

  2. Ja/Nein-Frage: Verb an den Anfang

    Ohne Fragewort rückt das Verb nach vorn: Kommst du? · Hast du Zeit?

    Kommst du morgen?

  3. Die drei Wörter wo · wohin · woher

    Ort · Richtung · Herkunft: drei Wörter mit drei Bedeutungen.

    Woher kommst du?

  4. Das Fragepronomen steht im passenden Kasus

    wer (Nominativ) · wen (Akkusativ) · wem (Dativ). Das Fragepronomen steht in dem Kasus, den das Verb verlangt: Wem hilfst du?

    Wem gehört diese Tasche?

Stolperfallen

Oft verwechselt

Hier passieren die typischen Fehler. Die schweren Fragen kommen genau von hier.

  • Wo fährst du im Urlaub?

    Wohin fährst du im Urlaub?

    Für die Richtung braucht man wohin; wo fragt nur nach dem Ort.

  • Wer hilfst du?

    Wem hilfst du?

    helfen verlangt den Dativ, also steht auch das Fragepronomen im Dativ.

  • Hast du keinen Hunger? — Ja, ich habe Hunger.

    — Doch, ich habe Hunger.

    Einer verneinten Frage widerspricht man mit doch.

  • Was das kostet?

    Was kostet das?

    In der direkten Frage steht das Verb an zweiter Stelle; nur die INDIREKTE Frage schickt das Verb ans Ende.