Reflexwörter im Gespräch – vier Momente Test
Eine Frage nach der anderen, die Zeit läuft. Die Lösungen bleiben wie in der Prüfung verdeckt: Am Ende siehst du alle mit Erklärung. Mit 60 % ist das Thema abgeschlossen.
Test beendet
Auswertung nach Regeln
Jede Frage gehört zu einer Regel. Hier siehst du, wo du Punkte verloren hast.
Lösungen und Erklärungen
Jede richtige Antwort mit Begründung. Deine Fehler stehen in der Wiederholung.
10 Fragen, von leicht bis schwer
Wähl eine Antwort und drück «Weiter». Du kannst zurückgehen und ändern. Was leer bleibt, zählt als falsch.
Dein Freund sagt Morgen soll es regnen. Du hast das auch gehört. Was ist die natürlichste Antwort?
Kannst du mir helfen? – Welche Antwort ist richtig?
Auf die Frage Hast du keine Zeit? antwortest du mit Ja, ich habe Zeit., wenn du sagen willst: „Doch, ich habe Zeit!“
Dein Freund sagt, dass er nächsten Monat nach Hamburg zieht. Du bist überrascht und willst mehr hören. Was sagst du?
Dein Freund erklärt, warum er zu spät kommt. Den Grund verstehst du gerade erst: „Aha, jetzt verstehe ich.“ Was sagst du?
Dein Freund sagt Danke dir! zu dir. Welche Antwort ist locker und herzlich?
Auf die Frage Wie war der Film? sagt dein Freund Na ja … Was meint er?
Entschuldigung, dass ich zu spät komme. — nichts.
Bilde einen Satz: Abschlusssignal + Abschied (heute Abend sehen wir uns wieder).
Tipp die Teile an und bau den Satz
Richtige Reihenfolge
Du hast an der Kasse bezahlt und verabschiedest dich von der Kassiererin. Was passt am besten?
Die Regeln in drei Zeilen
Das ganze Thema steht auf einer eigenen Seite. Hier ist nur der Kern, den du für den Test brauchst.
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Erst den Moment erkennen, dann das Wort wählen
Es gibt vier Momente: Zustimmung, Überraschung, Abwinken, Abschluss. Ist der Moment klar, kommt das Wort von selbst.
Genau · Ach so · Kein Ding · Alles klar
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Zustimmungswörter antworten auf eine Aussage, nicht auf eine Bitte
Genau und Stimmt bestätigen etwas, das gesagt wurde. Auf eine Bitte sagst du Na klar oder Gerne.
Kannst du mir helfen? — Na klar!
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Widerspruch zu einer verneinten Frage: doch
Ist die Frage verneint und du willst das Gegenteil sagen, antwortest du mit doch, nicht mit ja.
Hast du keine Zeit? — Doch!
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Na ja ist nicht positiv
Es klingt wie „so lala“, enthält aber ein „nicht wirklich“. Wenn es dir gefallen hat, sag Ganz gut! oder Richtig gut!
Wie war der Film? — Na ja …
Oft verwechselt
Hier passieren die typischen Fehler. Die schweren Fragen kommen genau von hier.
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Kannst du mir helfen? — Genau.
Kannst du mir helfen? — Na klar!
Genau bestätigt etwas, das gesagt wurde. Auf eine Bitte ist es keine Antwort.
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Hast du keine Zeit? — Ja, ich habe Zeit.
Hast du keine Zeit? — Doch, ich habe Zeit.
Wenn du einer verneinten Frage widersprichst, sagst du doch.
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Wie war der Film? — Na ja. (gemeint: Er hat mir gefallen)
Wie war der Film? — Ganz gut!
Na ja sagt, dass er dir nicht gefallen hat.
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Genau. Genau. Genau.
Genau. … Stimmt. … Ach so.
Wiederhole nicht dasselbe Reflexwort. Verteile die Wörter auf die Momente.