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Thementest · B1

Krankenversicherung Test

13Fragen
8Minuten
60 %Bestehensgrenze

Eine Frage nach der anderen, die Zeit läuft. Die Lösungen bleiben wie in der Prüfung verdeckt: Am Ende siehst du alle mit Erklärung. Mit 60 % ist das Thema abgeschlossen.

Thementest

13 Fragen, von leicht bis schwer

Wähl eine Antwort und drück «Weiter». Du kannst zurückgehen und ändern. Was leer bleibt, zählt als falsch.

Was bedeutet gesetzliche Krankenversicherung?

Die staatlich geregelte Versicherung. gesetzlich = durch ein Gesetz geregelt. Die meisten Arbeitnehmer sind in diesem System; die private heißt privat (PKV).

Was ist der erste Schritt, wenn du krank bist?

Zuerst den Arbeitgeber informieren. Die mündliche Meldung (Krankmeldung) kommt vor Arbeitsbeginn; die ärztliche Bescheinigung (AU) danach. Das sind zwei getrennte Schritte.

Wofür steht AU?

Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung. Der schriftliche Nachweis vom Arzt. Es reicht, den Arzt zu fragen: „Brauche ich eine AU?“ – jeder versteht das.

Wie heißt der kleine Betrag, den du in der Apotheke zahlst?

die Zuzahlung – der Eigenanteil. der Beitrag ist der monatliche Betrag, der vom Gehalt abgezogen wird, also etwas anderes.

Wie bekommst du eine Befreiung von der Zuzahlung?

Durch einen Antrag. Die Befreiung kommt nicht von allein; du belegst, was du gezahlt hast. Wer den Beleg wegwirft, verliert den Anspruch.

Im Brief der Kasse steht innerhalb von zwei Wochen. Was bedeutet das?

Eine Frist läuft. innerhalb von … setzt ein Ende. Das ist meistens die wichtigste Zeile im Brief – wenn du sie nicht verstehst, bitte um mehr Zeit, statt nicht zu antworten.

Wofür ist „die Versichertenkarte“ da?

die Versichertenkarte (oder Gesundheitskarte) gibst du bei jedem Besuch an der Anmeldung ab; sie zeigt, dass du versichert bist.

Ich bin der AOK versichert.

Die Zugehörigkeit zu einer Krankenkasse sagt man mit bei + Dativ: bei der AOK versichert sein.

Bis wann musst du dir spätestens eine AU beim Arzt holen?

Gesetzlich gilt: Dauert die Krankheit länger als drei Kalendertage (das Wochenende zählt mit), brauchst du die AU spätestens am nächsten Arbeitstag – meistens ist das der vierte Tag. Der Arbeitgeber kann sie aber früher verlangen, und viele Verträge sagen „ab dem ersten Tag“. Es gilt, was in deinem Vertrag steht – Bescheid sagen musst du immer am ersten Tag. Abgeben musst du die AU nicht: Der Arzt schickt sie elektronisch an die Kasse (eAU), der Arbeitgeber ruft sie dort ab.

Was bedeutet „die Überweisung“ beim Arzt?

Dasselbe Wort heißt bei der Bank „Geldüberweisung“, aber beim Arzt bedeutet es die Weiterleitung zum Facharzt. Das Rezept heißt das Rezept.

Ich bin in die AOK versichert.

Um zu sagen, dass du bei einer Krankenkasse versichert bist, benutzt du bei der: bei der AOK.

die (oder Gesundheitskarte)

Das ist die Karte mit Chip, die du zum Arzt mitnehmen musst.

Bilde eine höfliche Frage an der Anmeldung: Der Arzt möchte deine Karte sehen.

Tipp die Teile an und bau den Satz

Eine typische Frage am Eingang einer Arztpraxis.
Kurzregeln

Die Regeln in drei Zeilen

Das ganze Thema steht auf einer eigenen Seite. Hier ist nur der Kern, den du für den Test brauchst.

  1. Gesetzliche und private Versicherung

    gesetzliche Krankenversicherung berechnet den Beitrag nach dem Einkommen und kann die Familie einschließen; private Versicherung berechnet nach dem Risiko. Die meisten Arbeitnehmer sind gesetzlich versichert.

    Ich bin bei der AOK versichert.

  2. Bei Krankheit gilt die Reihenfolge: Bescheid sagen → Arzt → eAU

    Zuerst den Arbeitgeber informieren (bevor die Arbeit beginnt), dann zum Arzt. Die AU schickt der Arzt elektronisch an die Kasse (eAU), der Arbeitgeber ruft sie dort ab – du bringst kein Papier hin. Gesetzlich gilt: Dauert die Krankheit länger als drei Kalendertage (das Wochenende zählt mit), brauchst du sie spätestens am nächsten Arbeitstag; der Arbeitgeber kann sie schon ab dem ersten Tag verlangen.

    die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (AU)

  3. Ohne Karte keine Behandlung

    die Versichertenkarte gibst du bei jedem Besuch an der Anmeldung ab. Ohne Karte kann der Besuch privat berechnet werden.

    Haben Sie Ihre Versichertenkarte dabei?

  4. Zuzahlung und Befreiung

    Bei Medikamenten und Behandlungen zahlst du einen kleinen Eigenanteil (die Zuzahlung). Übersteigt die Summe einen bestimmten Anteil deines Jahreseinkommens, beantragst du mit den Belegen bei der Kasse die Befreiung.

    die Zuzahlungsbefreiung

Stolperfallen

Oft verwechselt

Hier passieren die typischen Fehler. Die schweren Fragen kommen genau von hier.

  • Ich bin in der AOK versichert.

    Ich bin bei der AOK versichert.

    Die Zugehörigkeit zu einer Kasse drückst du mit bei + Dativ aus.

  • Die AU hole ich mir, wenn ich wieder gesund bin.

    Die AU hole ich mir rechtzeitig beim Arzt.

    Holst du die Bescheinigung zu spät, kann die Abwesenheit als unentschuldigt gelten. Die Frist im Vertrag ist verbindlich. Hinbringen musst du sie nicht: Seit 2023 ruft der Arbeitgeber sie elektronisch bei der Kasse ab (eAU).

  • Beim Arzt ist eine „Überweisung“ eine Geldüberweisung.

    Beim Arzt ist eine „Überweisung“ die Weiterleitung zum Facharzt.

    Dasselbe Wort heißt bei der Bank Geldüberweisung; in der Medizin bedeutet es die Weiterleitung zum Facharzt.

  • Wenn ich krank bin, gehe ich zuerst zum Arzt und rufe den Arbeitgeber später an.

    Zuerst wird der Arbeitgeber informiert, dann geht man zum Arzt.

    Die Meldepflicht entsteht bevor die Arbeit beginnt; ein Arzttermin schiebt sie nicht auf.