Vermutung mit Modalverben Test
Eine Frage nach der anderen, die Zeit läuft. Die Lösungen bleiben wie in der Prüfung verdeckt: Am Ende siehst du alle mit Erklärung. Mit 60 % ist das Thema abgeschlossen.
Test beendet
Auswertung nach Regeln
Jede Frage gehört zu einer Regel. Hier siehst du, wo du Punkte verloren hast.
Lösungen und Erklärungen
Jede richtige Antwort mit Begründung. Deine Fehler stehen in der Wiederholung.
13 Fragen, von leicht bis schwer
Wähl eine Antwort und drück «Weiter». Du kannst zurückgehen und ändern. Was leer bleibt, zählt als falsch.
Was bedeutet „Er muss krank sein“?
Man sagt, dass er reich ist. Welcher Satz passt?
Was bedeutet „Er will Arzt sein“?
Er muss krank . (Vermutung über die Vergangenheit)
Eine Zeitung schreibt „Der Täter soll 30 Jahre alt sein“. Was bedeutet das?
Der Chef noch im Büro sein. (vorsichtige Vermutung: wahrscheinlich noch im Büro)
Welcher Satz sagt: Das ist unmöglich?
Sie will Lehrerin . (Berufswunsch)
Der Angeklagte will nichts gewusst haben.
Das stimmen. (wahrscheinlich richtig – vorsichtige Vermutung)
Der Satz Er muss krank sein. sagt, dass er ganz sicher krank ist und es keine andere Möglichkeit gibt.
Bei einer mittleren Wahrscheinlichkeit (50 %) – „möglich“ – verwendest du könnte oder das Modalverb .
Bilde einen Satz: Etwas ist unmöglich wahr. (Vermutung, 0 %)
Tipp die Teile an und bau den Satz
Richtige Reihenfolge
Die Regeln in drei Zeilen
Das ganze Thema steht auf einer eigenen Seite. Hier ist nur der Kern, den du für den Test brauchst.
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Modalverb + sein = Vermutung
Folgt auf das Modalverb keine Handlung, sondern ein Zustand (krank sein · zu Hause sein), dann drückt es keine Pflicht aus, sondern eine Vermutung. Er muss arbeiten = Er ist verpflichtet zu arbeiten; Er muss krank sein = Er ist bestimmt krank.
Er muss krank sein. · Sie dürfte schon zu Hause sein.
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Die Leiter der Sicherheit
Wenn du im selben Satz das Modalverb tauschst, ändert sich die Stärke der Vermutung: muss (sicher) → dürfte (wahrscheinlich) → könnte (möglich) → kann nicht (unmöglich).
Das muss stimmen. → Das dürfte stimmen. → Das könnte stimmen. → Das kann nicht stimmen.
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sollen und wollen berichten, sie vermuten nicht
sollen = andere sagen es (Zeitungssprache). wollen = eigene Behauptung des Subjekts, der Autor bleibt auf Abstand. Keines von beiden ist die Vermutung des Sprechers; sie zeigen die Quelle.
Er soll reich sein. (man sagt das) · Er will Arzt sein. (er behauptet es)
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Vermutung über die Vergangenheit: Partizip II + sein/haben
Bezieht sich die Vermutung auf die Vergangenheit, steht statt des Infinitivs der Infinitiv Perfekt: gewesen sein · gemacht haben. Das Modalverb wird weiter konjugiert, der Rest bleibt unverändert.
Er muss krank gewesen sein. · Sie will nichts gewusst haben.
Oft verwechselt
Hier passieren die typischen Fehler. Die schweren Fragen kommen genau von hier.
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Er muss krank gewesen ist.
Er muss krank gewesen sein.
Nach dem Modalverb steht immer ein Infinitiv. Auch im Perfekt bleibt es ein Infinitiv – nicht das konjugierte ist, sondern der Infinitiv sein.
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Er soll krank sein – ich glaube, er ist krank.
Er soll krank sein – das sagen die Leute.
sollen gibt weiter, was man gehört hat, nicht die Meinung des Sprechers. Für die eigene Vermutung brauchst du dürfte oder muss.
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Das darf stimmen.
Das dürfte stimmen.
Die Bedeutung „Vermutung“ steckt im Konjunktiv II von dürfen (dürfte). Das normale darf bedeutet Erlaubnis.
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Sie will Lehrerin sein – sie möchte Lehrerin werden.
Sie will Lehrerin werden – sie möchte Lehrerin werden.
Der Wechsel in einen Beruf wird mit werden ausgedrückt. wollen mit Lehrerin sein bedeutet: „Sie behauptet, Lehrerin zu sein.“