Jeder kann hier mitmachen. "Man braucht keine Vorkenntnisse, nur Lust auf Natur", sagt Markus Klein, einer der Gründer. Jeden Samstagnachmittag treffen sich die Helfer. Sie gießen die Pflanzen, pflanzen neues Gemüse und räumen auf. Auch viele Kinder aus der Nachbarschaft kommen gern, um zu helfen.
Wer mitarbeitet, darf natürlich auch ernten. Die Tomaten und Kartoffeln schmecken viel besser als aus dem Supermarkt. Einmal im Monat gibt es außerdem ein großes Gartenfest. Jeder bringt etwas zu essen mit, man sitzt zusammen und plant die nächsten Wochen.
Die Stadt findet das Projekt gut. Sie bezahlt das Wasser für die Pflanzen. Die Samen und Werkzeuge müssen die Anwohner aber selbst kaufen. Sie hoffen, dass in Zukunft noch mehr Menschen aus anderen Straßen mitmachen. Platz gibt es noch genug.