An der Kasse
An der Kasse
An der Kasse stellt dir die Kassiererin im Supermarkt immer fünf Fragen in derselben Reihenfolge. Du antwortest mit einem Wort: Bar oder Karte, Tüte, Kassenbon.
An der Kasse hängst du nicht wegen deines Deutschs, sondern wegen des Tempos. Die Fragen kommen in jedem Supermarkt in der gleichen Reihenfolge und du beendest jede mit einem Wort: Bar. · Karte. · Ebenfalls!
Jetzt: Du stehst in der Schlange, die Fragen sind schon bekannt
Ein Gespräch an der Kasse hat zwei schwierige Momente: den Preis hören und wissen, was du sagst, wenn du etwas verpasst. Wenn dich Zahlen bremsen, geh zuerst dorthin. Die „Ich verstehe nicht“-Sätze funktionieren auch an der Kasse genau so.
KurzregelAn der Kasse musst du keinen langen Satz bauen. Die Kassiererin stellt fünf Fragen, die Reihenfolge ändert sich nie. Du antwortest auf jede mit einem Wort: Nein, danke. · Karte. · Ja, bitte. · Ebenfalls!
Wenn du die Kassiererin nicht verstehst, denkst du schnell: Mein Deutsch ist schlecht. Meistens stimmt das nicht. Die Kassiererin stellt dieselben fünf Fragen hunderte Male am Tag. Deshalb verschluckt sie Wörter und spricht sehr schnell. Im Discounter dauert das ganze Gespräch vierzig Sekunden. Wenn du die Fragen vorher kennst, ist das Tempo kein Problem mehr.
- Sammeln Sie Punkte? Frage 1 · Kundenkarte · Antwort: Nein, danke.
- Brauchen Sie eine Tüte? Frage 2 · Tüte kostet Geld · Antwort: Nein, danke.
- Bar oder Karte? Frage 3 · die wichtigste Frage · Antwort: Karte.
- Möchten Sie den Kassenbon? Frage 4 · oft nur Bon? · Antwort: Ja, bitte.
- Schönen Tag noch! Keine Frage, sondern ein Wunsch · Antwort: Danke, ebenfalls!
Das macht dreiundzwanzig siebenundvierzig.
→ 23,47 €. So sagt die Kassiererin den Preis: „Euro“ und „Cent“ fallen weg, es bleiben zwei Zahlen.
Das ganze Gespräch: fünf Szenen, vierzig Sekunden
Das Gespräch unten besteht aus denselben Sätzen wie der Post. Die Sätze der Kassiererin sind normal, deine Sätze sind markiert. Lies laut: An der Kasse kommt der Satz aus dem Mund, an den sich dein Mund gewöhnt hat, nicht der, den du mit den Augen gelesen hast.
Szene 1 · Du bist dran. Deine Sachen liegen auf dem Band, jetzt bist du an der Reihe.
Der Nächste, bitte!
Hallo.
Ich habe noch einen Pfandbon.
Legen Sie ihn einfach hierhin.
Szene 2 · Zwei Fragen. Beim Scannen kommen zwei Ja-/Nein-Fragen. Du beendest beide mit einem Wort.
Sammeln Sie Punkte?
Nein, danke.
Brauchen Sie eine Tüte?
Nein, ich habe eine Tasche.
Szene 3 · Bezahlen. Hier steht die Hauptfrage des Posts.
Das macht dreiundzwanzig siebenundvierzig.
→ Auf dem Display steht 23,47; beim Sprechen fallen „Euro“ und „Cent“ weg.
Bar oder Karte?
Mit Karte, bitte.
Girocard oder Kreditkarte?
Girocard.
Szene 4 · Wenn etwas schiefgeht. Hier hängst du am ehesten. Es gibt zwei Probleme: Die Karte geht nicht, dann stimmt ein Preis nicht.
Die Karte funktioniert leider nicht.
Einen Moment — ich habe Bargeld.
Ich glaube, der Preis stimmt nicht.
Moment, ich hole jemanden.
Kein Problem, ich warte.
Szene 5 · Abschied. Der letzte Satz ist ein Wort.
Möchten Sie den Kassenbon?
Ja, bitte.
Schönen Tag noch!
Danke, ebenfalls!
Auf eine Auswahlfrage antwortest du nicht mit „Ja“
Wenn jemand fragt „Kaffee oder Tee?“, sagst du nicht „Ja“. Du sagst „Tee“. An der Kasse ist es genauso: Bar oder Karte? ist eine Auswahlfrage. Die Antwort ist der Name von dem, was du wählst.
Wenn du an der Kasse hängst, sagt dein Mund aus Reflex Ja, weil du jede Frage als Ja-/Nein-Frage erwartest. Aber zwei Fragen an der Kasse sind keine Ja-/Nein-Fragen. Du musst nur wissen, welche welche ist:
| Frage der Kassiererin | Fragetyp | Deine Antwort |
|---|---|---|
| Sammeln Sie Punkte? | Ja-/Nein-Frage | Nein, danke. · Ja, hier ist meine Karte. |
| Brauchen Sie eine Tüte? | Ja-/Nein-Frage | Nein, danke. · Ja, bitte. |
| Bar oder Karte? | Auswahlfrage | Bar. · Karte. · Mit Karte, bitte. |
| Girocard oder Kreditkarte? | Auswahlfrage | Girocard. · Kreditkarte. |
| Möchten Sie den Kassenbon? | Ja-/Nein-Frage | Ja, bitte. · Nein, danke. |
Auf eine Auswahlfrage musst du keinen ganzen Satz sagen. Ein einzelnes Karte. ist nicht unhöflich. Mit bitte am Ende ist es ganz höflich.
Bar, bitte.
→ Mehr musst du beim Barzahlen nicht sagen.
Auf „Bar oder Karte?“ mit „Ja“ antworten
Wenn die Kassiererin Ja hört, wiederholt sie die Frage oder sieht dich an und wartet. Die Schlange hinter dir wartet auch und du wirst nervöser. Ein Wort rettet dich.
Bar oder Karte? — Ja.
→ Die Kassiererin versteht nichts, die Frage kommt noch einmal.
Bar oder Karte? — Mit Karte, bitte.
→ Die Frage ist beantwortet.
Bezahlen: den Preis hören, die Karte wählen
Beim Bezahlen gehen zwei Dinge verloren: die Zahl, die die Kassiererin sagt, und die Art deiner Karte. Beides kommt nicht vom Deutschen selbst, sondern von der Gewohnheit.
Wenn die Kassiererin den Preis sagt, lässt sie Euro und Cent weg und nennt zwei Zahlen hintereinander. Dazu kommt: Bei zweistelligen Zahlen (21–99) sagt man im Deutschen erst die Einer. siebenundvierzig heißt „sieben und vierzig“. Dein Ohr wartet auf „vierzig“, hört zuerst „sieben“, und die Zahl ist weg.
| Auf dem Display | Die Kassiererin sagt | Worauf du hören musst |
|---|---|---|
| 23,47 € | dreiundzwanzig siebenundvierzig | Zwei Zahlen: zuerst Euro, dann Cent |
| 4,99 € | vier neunundneunzig | Ist die erste Zahl klein, sind das die Euro |
| 9,90 € | neun neunzig | Bei runden Cent nur ein Wort: neunzig |
| 1,50 € | eins fünfzig · ein Euro fünfzig | Eine 1 allein heißt eins |
| 0,85 € | fünfundachtzig Cent | Unter einem Euro sagt man Cent |
| 50,00 € | fünfzig Euro | Ohne Cent bleibt Euro |
Wenn du es verpasst hast, rate nicht. Sag Entschuldigung, wie viel? oder sieh auf das Display des Terminals, dort steht der Betrag. Die ganze Regel für die Zahlen findest du auf der Seite über Zahlen.
Kann ich hier mit Karte zahlen?
→ Frag das, bevor du in einen kleinen Laden gehst oder dich anstellst.
Girocard und Kreditkarte sind nicht dieselbe Karte
In Deutschland ist die Karte, die du mit deinem Konto von der Bank bekommst, meist eine Girocard. Früher hieß sie EC-Karte, im Alltag sagt man das noch oft. Visa und Mastercard sind Kreditkarten. Eine Kreditkarte geht hier nicht überall: In kleinen Läden, beim Bäcker und am Dönerstand nimmt man oft nur Girocard oder Bargeld.
Kann ich auch mit Kreditkarte zahlen?
→ Wenn du eine Visa oder Mastercard hast, frag das zuerst.
Achte auf zwei Schilder an der Tür: Steht dort Nur Barzahlung, geht keine Karte. Steht dort Kartenzahlung ab 10 €, brauchst du unter 10 Euro Bargeld.
Wenn du mit Karte zahlst, geht das Gespräch eine Zeit lang auf den Bildschirm über. Am Terminal und von der Kassiererin hörst du diese vier Sätze:
| Was du hörst oder auf dem Display siehst | Bedeutung | Was du tust |
|---|---|---|
| Einfach dranhalten. | Karte an das Gerät halten, mehr nicht | Kontaktlos zahlen, die Karte nicht einstecken |
| Bitte PIN eingeben | Aufforderung, den Code einzutippen | Den vierstelligen Code tippen, grüne Taste drücken |
| Zahlung erfolgt | Die Zahlung ist fertig | Karte nehmen, auf die Bon-Frage warten |
| Bitte Karte entnehmen | Aufforderung, die Karte zu nehmen | Die Karte nicht im Terminal vergessen |
Tüte, Kundenkarte, Bon: drei kleine Fragen
Diese drei Fragen sind Ja-/Nein-Fragen und keine ist Pflicht. Nein, danke. beendet alle. Aber die Kassiererin fragt nicht immer so ordentlich wie im Post, oft macht sie aus der Frage ein Wort. Lerne, welche Kurzform welche Frage ist:
| Lange Form | Kurze Form an der Kasse | Worum es geht |
|---|---|---|
| Sammeln Sie Punkte? | Payback? · Haben Sie eine Kundenkarte? | Die Bonuskarte oder App des Supermarkts |
| Brauchen Sie eine Tüte? | Tüte? · Möchten Sie eine Tüte? | Eine Tragetasche, gegen Geld |
| Möchten Sie den Kassenbon? | Bon? · Brauchen Sie den Bon? | Der Kassenzettel vom Einkauf |
| Brauchen Sie den Beleg? | Beleg? | Der extra Zettel, den das Terminal nach der Kartenzahlung druckt |
Eine Frage mit einem Wort kommt mit Fragemelodie: Bon? Deine Antwort kann auch ein Wort sein: Nein, danke.
Nein, danke, ich habe eine Tasche.
→ Das ist die sicherste Antwort auf die Tüten-Frage.
Denken, die Tüte ist gratis
In Deutschland ist die Tüte nicht gratis. Sie kostet 20 bis 60 Cent und steht als eigene Zeile auf dem Bon. Deshalb bringen viele Deutsche ihre eigene Tasche mit. Wenn du Ja sagst, wird die Tüte zur Summe addiert.
Ja, eine Tüte, bitte.
→ Den Preis siehst du extra auf dem Bon.
Angst vor „Sammeln Sie Punkte?“
Diese Frage ist keine Prüfung, sondern nur die Frage nach der Kundenkarte. Wenn du keine Karte hast, verlierst du nichts und musst nichts erklären. Der einzige Fehler ist, aus Reflex Ja zu sagen.
Sammeln Sie Punkte? — Ja.
→ Ohne Karte wartet die Kassiererin auf deine Karte und die Schlange steht.
Sammeln Sie Punkte? — Nein, danke.
→ Keine Karte: Die Frage ist beantwortet.
„Bon?“ nicht verstehen
Bon ist die Kurzform von Kassenbon: der Kassenzettel. Seit 2020 muss ein Geschäft in Deutschland dir einen Bon anbieten, deshalb fragt die Kassiererin jedes Mal. Wenn du ihn nicht willst, reicht Nein, danke. und niemand ist beleidigt.
Ja, bitte.
→ Nimm den Bon immer mit, wenn du ein Elektrogerät oder etwas kaufst, das du zurückgeben kannst.
Wenn etwas schiefgeht: Sätze, mit denen du nicht hängst
Die Panik-Momente an der Kasse sind immer eine von wenigen Situationen: Die Karte geht nicht, ein Preis stimmt nicht, du willst etwas doch nicht kaufen oder du hast die Kassiererin nicht verstanden. Für alle gibt es fertige Sätze und du musst dich für keinen entschuldigen.
| Was passiert ist | Was du hörst | Dein Satz |
|---|---|---|
| Die Karte geht nicht | Die Karte funktioniert leider nicht. | Einen Moment — ich habe Bargeld. · Kann ich es noch einmal versuchen? |
| Am Regal stand ein anderer Preis | — | Ich glaube, der Preis stimmt nicht. · Am Regal stand ein anderer Preis. |
| Du willst einen Artikel doch nicht | — | Das nehme ich doch nicht. |
| Die Kassiererin ruft jemanden | Moment, ich hole jemanden. | Kein Problem, ich warte. |
| Du hast den Preis oder die Frage verpasst | Ein schneller Satz | Wie bitte? · Entschuldigung, wie viel? |
Wenn du schweigst, steht die Schlange. Mit Einen Moment, bitte. gewinnst du Zeit und alle hinter dir verstehen, was los ist.
Das nehme ich doch nicht.
→ Die Kassiererin nimmt den Artikel raus, niemand ist böse.
Wenn du einen Satz verpasst hast, ist ein allgemeines „Ich verstehe nicht“ der schlechteste Weg. Die Kassiererin wiederholt denselben Satz im selben Tempo und ihr steckt im Kreis. Sag, was du verpasst hast:
Ich verstehe nicht.
→ Die Kassiererin weiß nicht, was sie wiederholen soll. Derselbe Satz kommt im selben Tempo zurück.
Entschuldigung, wie viel?
→ Die Kassiererin wiederholt nur die Zahl.
An der Kasse helfen kurze Rettungssätze. Die längeren Formen und welche unhöflich und welche sicher sind, findest du auf dieser Seite.
Was niemand sagt: die ungeschriebenen Regeln an der Kasse
Ein Lehrbuch sagt dir, was du an der Kasse sagst. Aber in Deutschland fallen an der Kasse oft nicht deine Worte auf, sondern das, was du tust. Niemand sagt es laut, alle wissen es.
Den Warentrenner nicht hinlegen
Das Band gehört allen. Damit deine Sachen nicht mit den Sachen von hinten vermischt werden, legst du den Trennstab aus Plastik (den Warentrenner) hinter deine Waren. Das steht nirgends und niemand sagt es, aber alle machen es. Wenn nur du es nicht machst, wartet die Person hinter dir und schaut. Ist der Stab zu weit weg, bitte die Person vor dir:
Können Sie mir bitte den Warentrenner geben?
- Pfandbon — Gib den Pfandbon vom Flaschenautomaten schon beim Scannen ab. Wenn das Bezahlen begonnen hat, kann man ihn an vielen Kassen nicht mehr abziehen.
- Packtisch — Pack deine Sachen nicht direkt an der Kasse ein, sondern am Packtisch dahinter. Die Kasse läuft schnell. Wenn du einpackst, liegen die Waren vom nächsten Kunden schon auf deinen.
- Wer nur einen Artikel hat, darf oft vor: Das ist eine übliche Höflichkeit: Gehen Sie ruhig vor.
- Bei Alkohol und Zigaretten wird man nach dem Ausweis gefragt, wenn man jung aussieht: Darf ich Ihren Ausweis sehen? Hab deinen Ausweis oder deine Aufenthaltskarte dabei.
Gehen Sie ruhig vor.
→ Das sagst du zu jemandem mit nur einem Artikel.
Zum Schluss: Auf Schönen Tag noch! nur Danke. zu sagen ist nicht falsch, aber es ist nur die halbe Antwort. Mit Danke, ebenfalls! oder Danke, gleichfalls! gibst du den Wunsch zurück. Danke, Ihnen auch! geht auch. Nur ein Wort, aber genau hier hört man den Unterschied zwischen Auswendiglernen und Sprechen.
Was du gerade gelernt hast
Die Kassiererin sagt Schönen Tag noch! Gib den Wunsch zurück: Danke, ___!
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ebenfalls, gleichfalls — ebenfalls oder gleichfalls = „auch für Sie“. Nur Danke ist nicht falsch, aber nur die halbe Antwort. Wenn du den Wunsch zurückgibst, ist das Gespräch rund.
Die Girocard und die Kreditkarte sind dieselbe Karte. Mit einer Visa-Karte kannst du in jedem Geschäft zahlen.
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Falsch. Die Girocard ist eine deutsche Bankkarte, die Kreditkarte ist Visa oder Mastercard. In kleinen Läden, beim Bäcker und am Dönerstand geht die Kreditkarte oft nicht. Steht an der Tür Nur Barzahlung, geht gar keine Karte.
Die Kassiererin sagt, deine Karte funktioniert nicht: Die Karte funktioniert leider nicht. Du hast Bargeld dabei. Was sagst du?
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Einen Moment — ich habe Bargeld. — Einen Moment gibt dir Zeit, ich habe Bargeld nennt die Lösung. Das nehme ich doch nicht sagst du, wenn du einen Artikel nicht mehr willst.
Tabelle: das ganze Gespräch auf einen Blick
Sieh dir diese Tabelle einmal an, bevor du in den Supermarkt gehst. Sobald du die linke Spalte erkennst, ist die Panik vorbei, denn du kennst die nächste Frage schon.
| Die Kassiererin sagt | Funktion | Deine Antwort |
|---|---|---|
| Der Nächste, bitte! | Du bist dran | Hallo. · Ich habe noch einen Pfandbon. |
| Sammeln Sie Punkte? | Frage nach der Kundenkarte | Nein, danke. |
| Brauchen Sie eine Tüte? | Frage nach der Tüte | Nein, ich habe eine Tasche. |
| Bar oder Karte? | Frage nach der Zahlungsart | Mit Karte, bitte. |
| Girocard oder Kreditkarte? | Frage nach der Kartenart | Girocard. |
| Möchten Sie den Kassenbon? | Frage nach dem Bon | Ja, bitte. · Nein, danke. |
| Schönen Tag noch! | Wunsch zum Abschied | Danke, ebenfalls! |
Dieses Thema bleibt nicht durch Lesen, sondern dadurch, dass du es einmal wirklich an der Kasse sagst. Diese Woche:
- Lies den Dialog zweimal laut: einmal die Sätze der Kassiererin, einmal deine Sätze.
- Sag fünf Preise laut: 23,47 · 4,99 · 9,90 · 1,50 · 0,85. Dann lass sie dir von jemandem sagen und schreib die Zahl auf.
- Sag beim nächsten Einkauf den Satz, bevor die Frage kommt: Ich brauche keine Tüte, danke.
- Sag an der Kasse einmal mit Absicht Mit Karte, bitte. So brichst du den Ja-Reflex.
- Leg den Warentrenner hin. Dann merkst du: Niemand schaut dich an.
Ich brauche keine Tüte, danke.
→ Wenn du das vor der Frage sagst, wird das Gespräch einen Schritt kürzer.
Bau den Satz selbst
Tipp die Wörter an und bring sie in die richtige Reihenfolge. Das ist der schwierigste Teil im Deutschen – und es gibt keine Auswahl: Du baust den Satz.
-
Wörter antippen
-
Wörter antippen
-
Wörter antippen
Vor dem Test wissen
Der Kern des Themas in drei Zeilen, darunter die häufigsten Fehler.
- Auf eine Auswahlfrage nennst du, was du wählst
Bar oder Karte? ist keine Ja-/Nein-Frage. Die Antwort ist der Name von dem, was du wählst. Mit bitte am Ende ist sie ganz höflich.
Bar oder Karte? → Mit Karte, bitte.
- Beim Preis fallen Euro und Cent weg
Die Kassiererin sagt zwei Zahlen hintereinander: zuerst Euro, dann Cent. Zweistellige Zahlen (21–99) werden „rückwärts“ gesprochen: erst die Einer, dann die Zehner.
23,47 € → dreiundzwanzig siebenundvierzig
- Eine Ja-/Nein-Frage beendest du mit „Nein, danke“
Die Fragen nach Kundenkarte, Tüte und Bon sind freiwillig. Wenn du nicht willst, sagst du ohne Erklärung Nein, danke.
Brauchen Sie eine Tüte? → Nein, ich habe eine Tasche.
- Einen Wunsch gibst du zurück
Schönen Tag noch! ist ein Wunsch. Die Antwort ist derselbe Wunsch zurück.
Danke, ebenfalls! · Danke, gleichfalls!
Bar oder Karte? — Ja.
Bar oder Karte? — Mit Karte, bitte.
Ja ist keine Antwort auf eine Auswahlfrage. Die Kassiererin wiederholt die Frage und die Schlange wartet.
dreiundzwanzig siebenundvierzig = 23,74 €
dreiundzwanzig siebenundvierzig = 23,47 €
siebenundvierzig heißt „sieben und vierzig“, also 47. Die Reihenfolge der Ziffern dreht sich: erst die Einer, dann die Zehner.
Girocard = Kreditkarte
Girocard ≠ Kreditkarte
Die Girocard ist eine Bankkarte. In kleinen Läden, beim Bäcker und am Dönerstand gehen Visa und Mastercard oft nicht.
Tüte = gratis
Tüte = 20–60 Cent
Tüten kosten Geld und stehen als eigene Zeile auf dem Bon. Bring deine eigene Tasche mit.
Teste dich
Tipp auf eine Antwort – dann schauen wir gemeinsam, warum sie stimmt.
Die Kassiererin fragt Bar oder Karte? Du zahlst mit Karte. Welche Antwort ist am natürlichsten?
Die Kassiererin sagt dreiundzwanzig siebenundvierzig. Wie viel bezahlst du?
Die Girocard und die Kreditkarte sind dieselbe Karte. Mit einer Visa-Karte kannst du in jedem Geschäft zahlen.
Die Kassiererin fragt Brauchen Sie eine Tüte? Du hast deine eigene Tasche dabei. Was sagst du?
Die Kassiererin fragt Sammeln Sie Punkte? Was will sie wissen?
Die Kassiererin sagt Schönen Tag noch! Gib den Wunsch zurück: Danke, !
Übung geschafft – –
Um das Thema abzuschließen, mach den ganzen Test: Mit 60 % ist es auf deinem Niveau-Weg als erledigt markiert.
0/6 · Fragen beantwortet
Taschenkarte für die Kasse
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