Redemittel – Lücke füllen Test
Eine Frage nach der anderen, die Zeit läuft. Die Lösungen bleiben wie in der Prüfung verdeckt: Am Ende siehst du alle mit Erklärung. Mit 60 % ist das Thema abgeschlossen.
Test beendet
Auswertung nach Regeln
Jede Frage gehört zu einer Regel. Hier siehst du, wo du Punkte verloren hast.
Lösungen und Erklärungen
Jede richtige Antwort mit Begründung. Deine Fehler stehen in der Wiederholung.
10 Fragen, von leicht bis schwer
Wähl eine Antwort und drück «Weiter». Du kannst zurückgehen und ändern. Was leer bleibt, zählt als falsch.
In der Bäckerei bist du an der Reihe und möchtest ein Brot. Welcher Satz ist am höflichsten?
Im Restaurant gibst du beim Kellner deine Bestellung auf: Du nimmst die Suppe. Welcher Satz passt?
Du fragst nach dem Weg zum Bahnhof. Welcher Satz ist richtig?
Dein Gegenüber hat sehr schnell gesprochen und du hast nichts verstanden. Welche Antwort klingt unhöflich?
Bilde eine höfliche Frage: Bus · noch · kommen · wissen
Tipp die Teile an und bau den Satz
Richtige Reihenfolge
Ich finde, dass Deutsch ist schwer. – Dieser Satz ist richtig gebaut.
Meiner Meinung nach das zu teuer.
Du rufst eine Firma wegen deiner Rechnung an. Nach deinem Namen: Welcher Satz passt?
Mit welcher Zeile beendest du eine formelle E-Mail?
Was ist Könnten Sie mir das bitte einpacken?
Die Regeln in drei Zeilen
Das ganze Thema steht auf einer eigenen Seite. Hier ist nur der Kern, den du für den Test brauchst.
-
Lerne das Redemittel mit seiner Lücke
Ein Redemittel steht für viele Sätze. Der Rahmen bleibt fest, in die Lücke setzt du, was du willst.
Ich hätte gern … → Ich hätte gern einen Termin.
-
Beim Bitten nicht wollen
Ich will … ist richtig, klingt bei einer Bitte aber unhöflich. An der Kasse, im Büro und beim Arzt: Ich hätte gern … oder Ich möchte …
Ich möchte zwei Brötchen, bitte.
-
dass und ob schieben das Verb ans Ende
Nach einem Redemittel, das einen Nebensatz einleitet, steht das konjugierte Verb ganz am Ende.
Wissen Sie, ob der Bus noch kommt?
-
Redemittel auf Position 1, Verb auf Position 2
Meiner Meinung nach, Einerseits, Zusammenfassend besetzen Position 1; das Verb kommt direkt dahinter.
Meiner Meinung nach ist das zu teuer.
Oft verwechselt
Hier passieren die typischen Fehler. Die schweren Fragen kommen genau von hier.
-
Ich will einen Kaffee.
Ich hätte gern einen Kaffee.
Grammatik richtig, Ton falsch: Bei einer Bitte klingt will unhöflich.
-
Was?
Wie bitte?
Ein einzelnes Was? klingt bei Fremden hart.
-
Ich finde, dass Deutsch ist schwer.
Ich finde, dass Deutsch schwer ist.
dass schiebt das konjugierte Verb ans Ende.
-
Ich rufe an für die Rechnung.
Ich rufe an wegen der Rechnung.
Für ein Thema steht wegen; für bedeutet „im Namen von“.